Infos

Wie hört sich die Musik von Talis an?

Schrecklich! Schockierend! Unglaublich! Wenn man den Aussagen einer Sängerin, die kurzfristig dabei war, glauben schenken darf, dann hört sich unsere Musik an "wie wenn man im Kaufhaus ist und irgendwas sucht, aber nicht weiß was und es nicht findet". Ehm. Ja.

Talis selbst hingegen würde die Musik als stark Melodie-orientierten Prog bezeichnen, der jedoch versucht weder in die Klischees des Neoprogs noch des Retroprogs zu verfallen, sondern seinen eigenen Weg geht und dabei immer wieder interessante und stilistisch unterschiedliche Passagen und Songs kreiert. Sie wissen nicht was Prog oder gar Neoprog oder Retroprog ist? Dann denken Sie sich einfach "Rockmusik mit mehr als 3 Akkorden". Im Endeffekt ist es aber auch vollkommen unwichtig wie und ob man die Musik kategorisieren kann.

Das Ziel der Songs ist es, als solche zu wirken, aber trotzdem auch nicht auf Technik verzichten zu müssen. Die Songs sollen weder zwanghaft einfach, noch zwanghaft kompliziert sein, sondern immer dem entsprechen, was erforderlich erscheint. Es soll Spaß machen die Musik zu machen und sie zu hören. Mit dem ersten Teil waren wir erfolgreich. Über unsere 2. Vorgabe mag der Hörer entscheiden. Wir wollen mit unserer Musik (oder gar mit Jazz) weder berühmt noch so reich werden, dass wir das Wirtschafts-System ruinieren können. (Lachen Sie nicht! Solche Vorsätze sind nicht frei erfunden.)

Wenn Sie das alles nicht glauben und sich selbst ein Bild machen wollen, dann können Sie das unter dem Menüpunkt Samples tun.

Wie ist Talis entstanden?

Talis enstand aus einem Bandprojekt in dem Michael Kohlmannslehner (gt) und Steffen Conrad (keys) sowie Carsten Groß (voc) und Michael Maas (voc) beteiligt waren. Lange suchte man nach einem Bassisten, allerdings ging die Band als dieser dann doch gefunden war recht schnell getrennter Wege.

Michael Kohlmannslehner und Steffen Conrad beschlossen daraufhin einen anderen Pfad einzuschlagen als die bisherigen Bandprojekte. Man begann mit ersten Gehversuchen mit Cubase und Midi. Bald jedoch entstand der Wunsch nach mehr und so wurde bald auch eine Audiokomponente hinzugefügt. Ganze Songs wurden in Angriff genommen und schließlich fanden sich aus dem Bekanntenumkreis auch weitere Musiker und das Projekt gewann immer mehr an Komplexität, bis der Punkt erreicht war, an dem beschlossen wurde die Aufnahmen auch in Eigenproduktion auf CD zu packen.

3 Jahre sind dabei ins Land gezogen und gut über 70 Minuten Musik wurden komponiert, aufgenommen und überarbeitet. Das Endergebnis liegt nun unter dem Namen "Cities" vor.

Update: 25.03.06
Impressum
english version deutsche Version